Aleppokiefern auf Mallorca


Mallorca ist reich gesegnet an Bäumen und Wiesen. Jetzt, im März, ist unsere Insel grün. Das bleibt so, bis die sommerliche Hitze kommt und der Regen abnimmt. Viele Urlauber kommen derzeit auf die Insel, um das milde und nicht zu heiße Klima bei Wanderungen zu genießen. Das Tramuntana-Gebirge, das in den unteren Zonen mit viel Baumbestand gesegnet ist, ist immer wieder Ziel für Spaziergänger und Wanderer, die die wunderbare Landschaft genießen möchten und, weiter oben, wo die Vegetation weniger wird, den Blick auf das Meer. Gäste schwärmen von den Pinienwäldern der Insel, aber sie schwärmen falsch. Die Bäume, unter denen sie wandern, sind stets Aleppokiefern. Auf Mallorca sind weder Fichten- noch Pinienbestände in den Wäldern zu finden – sie wachsen lediglich in künstlich angelegten Parks oder Gärten.

Zugegeben: Wer sich mit der Vegetation auf Mallorca nicht auskennt, kann die Kiefer schon leicht mit der Pinie verwechseln, denn immerhin tragen beide Zapfen. Doch die der Aleppokiefer sind viel runder als die der Pinie. Aleppokiefern wachsen bis zu einer Höhe von 900 Metern und bereichern mit ihren Schatten spendenden Zweigen sehr zum Glück vieler Urlauber auch die naturbelassenen Strände.

Die Aleppokiefer ist Teil eines vegetativen Konglomerats, das sich im Mittelmeerraum „Macchia“ nennt. Auf Mallorca heißt das naturbelassene Land „garriga“. Hier wachsen auch der Johannisbrotbaum, Rosmarin, die weiße Zistrose, die Wildolive und die Zwergpalme sowie der Mastix, der im Juli rote Beeren trägt. Steineichenwälder prägen große Teile des Tramuntana-Gebirges.


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